Step-Up-Ringe und Filteradapter
Ein Step-Up-Ring erspart dir, denselben Filter mehrfach zu kaufen. Er adaptiert einen grösseren Filter an ein Objektiv mit kleinerem Gewinde, etwa einen 82-mm-Polfilter an ein 67-mm-Objektiv. Hier findest du Step-Up-Ringe in allen gängigen Kombinationen von 37 bis 112 mm.
Einen Filter für alle Objektive
Filter sind teuer, Ringe kosten fast nichts. Genau daraus ergibt sich die Strategie, mit der die meisten Fotografen ihre Filter kaufen.
So gehst du vor
Schau nach, welches Objektiv das grösste Filtergewinde hat. Der Wert steht auf der Frontseite hinter dem Zeichen ø, gängig sind 49, 52, 55, 58, 62, 67, 72, 77 und 82 mm. Diesen grössten Durchmesser kaufst du einmal als Filter, meist 77 oder 82 mm. Für jedes kleinere Objektiv holst du dir einen Step-Up-Ring, und derselbe Filter passt überall.
Wichtig ist die Richtung: Step up heisst von klein nach gross, also vom kleineren Objektivgewinde auf den grösseren Filter. Ein Ring 67–82 mm gehört an ein 67-mm-Objektiv und nimmt einen 82-mm-Filter auf. Umgekehrt funktioniert es nicht. Ein zu kleiner Filter würde die Bildecken abdunkeln, deshalb sind Step-Down-Ringe nur in Ausnahmefällen brauchbar.
Die häufigsten Kombinationen
Am meisten gefragt sind die Sprünge auf 77 und 82 mm, weil dort die Filter der meisten Fotografen liegen: 55–77, 58–77, 62–67, 67–77, 67–82 und 72–82 mm. Wer mit mehreren Zwischengrössen arbeitet, kommt mit einem Set aus mehreren Ringen günstiger weg als mit Einzelkäufen.
Worauf du achten solltest
Ringe aus Aluminium sind leicht und günstig, Messing verkantet weniger und lässt sich auch nach Jahren wieder lösen. Ziehe die Ringe nur handfest an, sonst bekommst du sie im Kalten kaum mehr auseinander. Zwei Punkte in der Praxis: Die Gegenlichtblende deines Objektivs passt mit Ring meist nicht mehr, und bei Superweitwinkeln kann ein hoher Ringstapel selbst zur Vignette führen. Ein einzelner Ring mit flachem Profil ist deshalb besser als drei gestapelte.
























