UV-Filter und Schutzfilter
Der günstigste Schutz für die teuerste Linse. Ein Schutzfilter hält Staub, Sand und Spritzwasser von der Frontlinse fern und fängt den Stoss ab, wenn das Objektiv irgendwo anschlägt. Hier findest du mehrfach vergütete Schutzfilter von Haida in gängigen Durchmessern sowie passgenaue Modelle für Leica Q, Fujifilm X100V, X half und GFX100RF.
Braucht man heute noch einen UV-Filter?
Die ehrliche Antwort: nicht wegen UV. Bei Digitalkameras ist der Sensor ohnehin gegen UV-Licht geschützt, die ursprüngliche Aufgabe dieser Filter aus der Analogzeit ist damit weggefallen. Geblieben ist ein anderer Nutzen.
Schutz, nicht Bildwirkung
Der Filter ist eine Opferscheibe. Sand am Strand, Salzwasser an der Küste, Staub auf der Baustelle und der eine Moment, in dem das Objektiv gegen die Türkante kommt: Ein Filter für wenig Geld ist ersetzbar, eine zerkratzte Frontlinse ist es nicht. Wer viel draussen unterwegs ist, fährt damit gut. Wer ausschliesslich im Studio arbeitet, braucht ihn nicht.
Der Einwand, und was dran ist
Jede zusätzliche Glasfläche vor dem Objektiv kann bei Gegenlicht Reflexe verursachen. Das stimmt, und genau deshalb ist die Vergütung entscheidend. Ein billiger, einfach vergüteter Filter vor einem teuren Objektiv ist tatsächlich ein Rückschritt: Er erzeugt Geisterbilder um helle Lichtquellen und kostet Kontrast. Ein mehrfach vergüteter Filter ist im normalen Einsatz dagegen nicht nachweisbar. Als Faustregel: Nimm keinen Schutzfilter, oder nimm einen guten. Nachts mit Strassenlaternen im Bild und bei direktem Gegenlicht schraubst du ihn im Zweifel ab.
Passgenau für bestimmte Kameras
Für Kameras mit fest verbautem Objektiv gibt es Schutzfilter, die genau auf das jeweilige Modell zugeschnitten sind. Bei der Fujifilm X100V und der X100VI kommt der Filter zusammen mit einem Adapterring an die Front und schliesst dabei das Gehäuse gegen Staub ab, was den bekannten Schwachpunkt dieser Kameras entschärft. Für Leica Q, Q2 und Q3 sowie für die Fujifilm GFX100RF gibt es ultradünne Varianten, die die Optik der Kamera nicht stören und sich in Schwarz oder Silber ans Gehäuse anpassen.
Grösse
Der Durchmesser steht auf der Frontseite deines Objektivs hinter dem Zeichen ø. Anders als bei ND- und Polfiltern lohnt sich hier die Step-Up-Strategie nicht: Ein Schutzfilter bleibt dauerhaft auf dem Objektiv, deshalb kaufst du ihn direkt in der passenden Grösse. Achte auf eine flache Fassung, sonst passt die Gegenlichtblende nicht mehr darüber.










