Blitzauslöser und Funkauslöser
Sobald der Blitz die Kamera verlässt, wird Licht interessant. Ein Funkauslöser auf dem Blitzschuh steuert einen oder mehrere Blitze im Raum, Leistung und Modus stellst du bequem am Sender ein. Hier findest du Funkauslöser des Godox X-Systems sowie Auslöser von Yongnuo und Jinbei.
Den richtigen Auslöser finden
Ein Funkauslöser besteht immer aus Sender und Empfänger. Bei modernen Blitzen steckt der Empfänger bereits im Gerät, du brauchst dann nur noch den Sender auf der Kamera.
Auf das System achten
Der Sender muss zu zwei Dingen passen: zu deiner Kamera und zu deinen Blitzen. Für TTL und HSS braucht er die richtige Systemvariante, erkennbar am Kürzel im Namen, etwa C für Canon, N für Nikon, S für Sony und F für Fujifilm. Auf der anderen Seite muss das Funkprotokoll zu den Blitzen passen. Godox nutzt durchgängig das X-System, das vom kleinen Aufsteckblitz bis zum AD600 alles über denselben Sender anspricht. Das ist der praktische Vorteil des Systems: ein Sender für alles.
Was ein guter Sender können sollte
Wichtig sind Gruppen und Kanäle. Mit Gruppen regelst du mehrere Blitze getrennt, etwa Hauptlicht heller und Hintergrundlicht dunkler, ohne aufzustehen. Kanäle verhindern, dass du fremde Blitze auslöst, wenn jemand in der Nähe mit derselben Marke arbeitet. Ein Display mit Direktzugriff auf die Gruppen spart am Set spürbar Zeit gegenüber Modellen, bei denen man sich durch Menüs klickt.
Reichweite und Zuverlässigkeit
Funkauslöser im 2,4-GHz-Bereich haben im Freien einige Dutzend Meter Reichweite, was in der Praxis fast immer genügt. Kritischer sind Hindernisse und die Ausrichtung: Ein Blitz hinter einem Reflektor oder direkt an einer Metallwand kann Aussetzer haben. Optische Auslösung über den Blitz der Kamera ist die kabellose Notlösung, funktioniert aber nur auf Sicht und versagt bei Sonne. Für alles darüber hinaus bleibt das Blitzkabel die störungssicherste Verbindung.

























