Softboxen für Studio und unterwegs
Die Softbox ist der Allrounder unter den Lichtformern: Sie macht aus einer harten Punktquelle eine grosse, gleichmässige Fläche und lässt das Licht dabei nicht unkontrolliert in den Raum streuen. Hier findest du Octaboxen, rechteckige Softboxen und Striplights in verschiedenen Grössen, dazu Grids, Diffusoren und Adapter.
Welche Softbox passt zu deinem Setup?
Drei Fragen führen zur richtigen Box: Form, Grösse und Anschluss.
Octabox, Rechteck oder Striplight
Die Octabox ist achteckig und kommt der runden Form einer natürlichen Lichtquelle am nächsten. Der Reflex im Auge wirkt dadurch natürlich, das Licht fällt gleichmässig ab. Für Portraits ist sie der verlässlichste Startpunkt.
Die rechteckige Softbox erzeugt einen länglichen Reflex und wirkt seitlich gestellt wie Licht aus einem Fenster. Bei Produktaufnahmen ist die gerade Kante ein Vorteil, weil sie sich sauber in glänzenden Oberflächen spiegelt.
Das Striplight ist schmal und lang. Es zeichnet Konturen nach und wird meist von hinten oder seitlich als Kantenlicht eingesetzt, um eine Person vom Hintergrund zu trennen. Als einziges Licht ist es selten die richtige Wahl.
Grösse: näher heisst weicher
Entscheidend ist die Grösse im Verhältnis zum Motiv und der Abstand. Für Portraits bis Brustbild ist eine Octabox ab etwa 90 cm ein sicherer Wert. Für Ganzkörper darf es grösser sein, sonst wird das Licht von Kopf bis Fuss ungleichmässig. Wichtiger als jede Zahl ist aber der Abstand: Dieselbe Box wird weicher, je näher sie steht. Wenn dein Licht zu hart wirkt, rücke sie zuerst näher heran, bevor du eine grössere kaufst.
Grid: die Kontrolle
Ein Grid oder Wabe vor der Box bündelt das Licht und verhindert, dass es auf den Hintergrund fällt. Ohne Grid leuchtest du zwangsläufig den halben Raum mit, mit Grid nur dein Motiv. In kleinen Räumen mit hellen Wänden ist das der Unterschied zwischen einem kontrollierten Bild und flauem Licht von überall. Sobald der Hintergrund dunkel bleiben soll, brauchst du eines.
Anschluss und Aufbau
Der verbreitetste Standard ist das Bowens-Bajonett, das die meisten Studioblitze und die AD-Serie ab AD300 mitbringen. Für andere Anschlüsse gibt es Adapterringe. Beim Aufbau gibt es zwei Bauarten: klassische Softboxen werden über Stäbe gespannt, was Zeit kostet, dafür sind sie günstiger. Schirmartige Systeme wie SMDV Flip öffnen sich wie ein Regenschirm in Sekunden. Wer die Box täglich auf- und abbaut oder viel on location arbeitet, holt den Aufpreis schnell wieder herein. Für Aufsteckblitze siehe Softbox Systemblitz.
























